01.09.2008

Meinungsmacht

Jeder, der schon einmal ein wichtiges Anliegen hatte, für das er Unterstützer brauchte und zu dem es Widersacher gab, kennt ihn, den Wettkampf um den Einfluss auf die Meinungsbildung derjenigen, die man als Unterstützer braucht. Im Falle gesellschaftlicher Anliegen haben diesbezüglich diejenigen die Nase vorn, die einen heißen Draht zu den Medien haben oder sogar deren Besitzer sind. Und wenn das nichts nützt, wird mit finanziellen Nachteilen gedroht, mit Massenkündigungen zum Beispiel, wirtschaftlichem Rückzug, Republikflucht.

Am Beispiel Mindestlohn Ja oder Nein, lässt sich sehr gut ablesen, wie ein solcher Wettkampf aussieht. (Geben Sie z.B. "Post-Mindestlohn" in eine Suchmaschine ein und suchen Sie Artikel von Ende 2007.)

Schon mal ein LINK zu dem Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Vierte_Gewalt

Auszug:

Oftmals gelten Presse oder (Massen-)Medien in Demokratien als Vertreter des Volkes, legitimes Sprachrohr der politischen Meinungs- und Willensbildung. In Wirklichkeit nehmen jedoch mächtige Akteure (z. B. Regierungen, Großunternehmen) durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit (PR) regelmäßig mehr oder weniger verdeckten Einfluss auf die Berichterstattung. Dadurch gelingt es ihnen bisweilen, die "Volksmeinung" zu fälschen oder gar zu "fabrizieren".

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