09.04.2011

Schwerin: 38,3 Prozent der Kinder arm

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, zum Thema Kinderarmut in Deutschland, belegt: Im Osten, Berlin, Bremen und im Ruhrgebiet sind besonders viele Kinder, nämlich jeweils über 30 %, arm. In Schwerin ist es mit 38,3 % am schlimmsten.
Berücksichtigt sind hierbei nur die Kinder, deren Erziehungsberechtigten Sozialhilfe, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Alg2 beziehen. Es dürfte also noch einige arme Kinder mehr geben. Und natürlich sind deren Erziehungsberechtigten ebenfalls arm.
"Schwieriges soziales Umfeld bedeutet oft soziale Ausgrenzung und schlechte Bildungschancen für Kinder."
Die betroffenen Kommunen haben so hohe Ausgaben deswegen, dass sie nicht in der Lage sind, die Kinder auch noch gezielt zu fördern und so die Situation nachhaltig zu ändern.

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