[...] Demnach hat sich die Anzahl der verliehenen Pflegekräfte von 2005 bis 2011 um mehr als 400 Prozent auf etwa 16 350 erhöht. Ihr Durchschnittslohn lag bei etwa 1600 Euro brutto im Monat, [...]. Der Durchschnittsverdienst für reguläre Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen habe Ende 2010 dagegen 2456 Euro brutto betragen. [...](Quelle: Leiharbeit in Pflegeberufen nimmt zu, dpa, stern.de, 05.07.2012)
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05.07.2012
Leiharbeit in Pflegeberufen
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Deutsche Staatsbürgerschaft
[...] Jugendliche, die zwei Pässe besitzen, werden fast alle Deutsche. [...] Fincke [...] plädiert dafür, in einer auf zwei Generationen ausgedehnten Übergangsphase großzügiger die doppelte Staatsbürgerschaft zuzulassen. [...] Zuwanderer aber wollen den deutschen Pass nicht um jeden Preis. 57,4 Prozent der Migranten schrecken vor dem Einbürgerungsverfahren zurück. [...] Knapp die Hälfte (47,3 Prozent) sieht im Status eines Eingebürgerten keinen Vorteil zum dauerhaften Aufenthaltsrecht. Die Möglichkeit, wählen zu gehen, lockt die Zuwanderer nicht. Nur knapp 55 Prozent gaben an, dass sie wählen gehen würden, wenn sie dürften. [...] Die Behörden seien nun aufgefordert, auch in der Einbürgerungspraxis eine Willkommenskultur anzuwenden. "Die Verfahren sind häufig noch zu lange und für die Betroffenen demotivierend." [...](Quelle: Deutscher Pass ist gefragt, Freia Peters, welt.de, 05.07.2012)
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20.06.2012
Machen Sie ein Foto von ihren Fischstäbchen
... aus nostalgischen Gründen und auch, um sich zu schämen.
12.06.2012
Gesinde-These
Aha, nun bildet sich deutlicher ab, wohin die Niedriglöhnerei führen wird: Zu einem Heer von Dienstboten für die bürgerliche Klasse - vorwiegend zum Abwischen der Popos ihrer Kinder und Eltern und zum Putzen ihrer Toiletten. Das erinnert mich an eine Fernsehserie, die ich in meiner Kindheit sonntags gesehen habe, in der englische Wohlhabende die Arbeitsräume voller unterbezahltem Gesinde hatte.
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09.05.2012
Lebensmittel-Spekulation
[...] Solche Geschäfte trieben Nahrungspreise hoch und verschärften so Hungerkrisen, kritisiert Oxfam. "Menschen in armen Ländern geben bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus", sagte Frank Braßel, Leiter der Oxfam-Kampagne, der Süddeutschen Zeitung. Sie seien "den Preissprüngen durch die Spekulation mit Nahrungsmitteln schutzlos ausgeliefert". [...](Quelle: Finanzhäuser spekulieren weiter auf Lebensmittelpreise, ZEIT ONLINE, dpa, zeit.de, 09.05.2012)
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08.05.2012
PRO-Salafisten-Fehde
Ich fasse mal zusammen: Anhänger einer rechtsradikalen Partei
demonstrieren für ihre, wie ich finde, dämlichen Ansichten. Salafisten folgen ihnen,
kriegen eine Mohammed-Karrikatur gezeigt und regen sich darüber auf. Wie
doof ist das denn? Normalerweise braucht jemand, der seinen
Provokationen hinterher rennt, eine Therapie.
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